Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Blooming Voices
Diese Übersetzung dient der Information. Maßgeblich ist die französische Fassung.
ARTIKEL 1 – Angaben zur Dienstleisterin
Linda Sarmiento Martinez, Einzelunternehmerin, wohnhaft 112 boulevard du Mont Boron, 06300 Nizza, eingetragen im Nationalen Unternehmensverzeichnis (Répertoire National des Entreprises) unter der SIREN-Nummer 981 220 940, handelnd in eigenem Namen im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit, erreichbar per E-Mail unter info@bloomingvoices.net und über die Website https://bloomingvoices.net.
Nachfolgend die „Dienstleisterin“ genannt.
ARTIKEL 2 – Geltungsbereich
Die Dienstleisterin bietet unter dem Handelsnamen Blooming Voices Beratungs-, Begleitungs- und Betreuungsleistungen zum Thema Mehrsprachigkeit für Eltern an (die „Leistungen“), die per Videokonferenz erbracht werden.
Die Merkmale des Angebots, Anzahl und Dauer der Sitzungen, die Dauer der Begleitung, die Termine bzw. die Modalitäten der Terminvereinbarung sowie der Preis sind in dem Angebot oder Kostenvoranschlag angegeben, das bzw. der dem Kunden übermittelt wird.
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Leistungen, die an Verbraucher und nicht gewerbliche Kunden (der „Kunde“) verkauft werden.
Die Dienstleisterin und der Kunde werden gemeinsam als die „Parteien“ bezeichnet.
Die Website https://www.bloomingvoices.net stellt die Angebote vor und ermöglicht die Anmeldung zum Newsletter.
Die Buchung erfolgt im direkten Austausch, die Zahlung per Überweisung und die Beratungen über Zoom.
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen und die angebotsspezifischen Informationen werden vor Vertragsschluss in lesbarer und verständlicher Form mitgeteilt. Der Kunde nimmt das Angebot und die Allgemeinen Geschäftsbedingungen gemäß Artikel 3 ausdrücklich an.
Maßgeblich ist die Fassung, die bei Vertragsschluss mitgeteilt und angenommen wurde. Eine spätere Änderung ändert bereits geschlossene Verträge nicht ohne Zustimmung der Parteien oder eine anwendbare gesetzliche Bestimmung.
Diese Informationen werden auf Anfrage in einem für Menschen mit Behinderungen zugänglichen Format bereitgestellt.
ARTIKEL 3 – Bestellungen
Der Kunde kontaktiert die Dienstleisterin per Nachricht oder E-Mail, um ein Angebot auszuwählen und die Modalitäten der Leistung zu vereinbaren.
Die Dienstleisterin übermittelt ihm ein Angebot oder einen Kostenvoranschlag mit den wesentlichen Merkmalen der Leistungen, dem Gesamtpreis, den Zahlungsmodalitäten, den Ausführungsterminen oder -fristen und der Dauer der Begleitung sowie diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen und das Muster-Widerrufsformular.
Der Kunde kann die Angaben prüfen und die Berichtigung von Fehlern verlangen, bevor er das Angebot bzw. den Kostenvoranschlag und die Allgemeinen Geschäftsbedingungen annimmt. Seine Annahme erfolgt schriftlich, insbesondere per E-Mail, oder durch Unterzeichnung des Kostenvoranschlags.
Der Vertrag kommt zustande, sobald die Dienstleisterin die ausdrückliche Annahme des Angebots und dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen erhält. Sie übermittelt dem Kunden anschließend per E-Mail eine Bestätigung, die das angenommene Angebot, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und das Muster-Widerrufsformular auf einem dauerhaften Datenträger enthält.
Kostenvoranschläge sind dreißig (30) Tage gültig, sofern nicht ausdrücklich eine andere Dauer angegeben ist. Die Zahlung des Preises oder der verlangten Anzahlung ist Voraussetzung für den Beginn der Leistung gemäß Artikel 5. Sie nimmt dem Kunden nicht seine gesetzlichen Rechte.
Es kann eine Anzahlung verlangt werden. Ihre Höhe und Fälligkeit werden vor Vertragsschluss angegeben. Die im Angebot ausdrücklich als Anzahlung („acompte“) bezeichneten Beträge stellen eine Teilzahlung des Preises dar.
Jeder Antrag auf Stornierung oder Verschiebung ist an die Dienstleisterin zu richten. Außer bei wirksamer Ausübung des Widerrufsrechts, höherer Gewalt oder einem anderen gesetzlichen Recht des Kunden führt die Stornierung einer angenommenen Bestellung zur Zahlung des vertraglich geschuldeten Preises, vorbehaltlich zwingender Vorschriften und der Kontrolle offensichtlich unverhältnismäßiger Entschädigungen. Die Dienstleisterin kann eine Verschiebung oder eine einvernehmliche Lösung akzeptieren. Für das Nichterscheinen zu einem Termin gilt Artikel 6.
ARTIKEL 4 – Preise
Die von der Dienstleisterin angebotenen Leistungen werden zu den am Tag der Bestellung geltenden Preisen erbracht, wie sie auf der Website, im betreffenden Angebot oder gegebenenfalls im Kostenvoranschlag angegeben sind, der dem Kunden vor der Bestätigung seiner Bestellung übermittelt wurde.
Die Preise werden für das gewählte Angebot angegeben: Einzelberatung, Begleitsitzung, Paket mit mehreren Sitzungen oder individuelle Begleitung.
Die Preise verstehen sich in Euro, inklusive aller Steuern, sofern Mehrwertsteuer anfällt.
Die Dienstleisterin behält sich vor, ihre Preise jederzeit zu ändern. Die bestellten Leistungen werden jedoch zu dem Preis abgerechnet, der zum Zeitpunkt der endgültigen Bestätigung der Bestellung durch den Kunden gilt.
Etwaige zusätzliche Kosten, insbesondere für besondere Wünsche, Zusatzleistungen oder besondere Ausführungsmodalitäten, werden dem Kunden vor der Bestätigung der Bestellung mitgeteilt oder im entsprechenden Kostenvoranschlag angegeben.
Ein Kennenlerntermin kann zu den von der Dienstleisterin angegebenen Bedingungen kostenlos angeboten werden. Er führt weder automatisch zur Buchung einer kostenpflichtigen Leistung noch zur Anmeldung zum Newsletter.
ARTIKEL 5 – Zahlungsbedingungen
Jeder im Voraus auf den Preis gezahlte Betrag wird nach Ablauf von drei Monaten ab der Zahlung bis zur Erbringung der Leistung zum gesetzlichen Zinssatz verzinst, gemäß Artikel L214-2 des französischen Verbrauchergesetzbuchs (Code de la consommation).
Der Preis ist per Banküberweisung auf das von der Dienstleisterin im Angebot, im Kostenvoranschlag oder in der Rechnung angegebene Konto zu zahlen. Sofern im angenommenen Angebot nicht ausdrücklich ein Zahlungsplan oder eine Anzahlung vorgesehen ist, ist er vollständig vor Beginn der Leistungen zu zahlen.
Die Bankverbindung und der anzugebende Verwendungszweck werden dem Kunden mitgeteilt. Die Zahlung gilt mit Eingang der geschuldeten Beträge als erfolgt.
Die Dienstleisterin ist nicht verpflichtet, mit den Leistungen zu beginnen, bevor die nach den vereinbarten Bedingungen fällige Zahlung eingegangen ist. Jede Anzahlung oder Ratenzahlung wird vor Annahme des Angebots festgelegt.
ARTIKEL 6 – Erbringung der Leistungen
Die Leistungen werden per Videokonferenz über Zoom erbracht.
Die Dienstleisterin übermittelt den Zugangslink und die erforderlichen Informationen vor dem Termin. Die technischen Voraussetzungen werden vor Vertragsschluss mitgeteilt.
Termine und Uhrzeiten werden im direkten Austausch vereinbart. Bei einer Begleitung mit mehreren Sitzungen sind deren Anzahl, Dauer und der Zeitplan bzw. die Modalitäten der Terminvereinbarung im angenommenen Angebot angegeben.
Datum und Uhrzeit des bestätigten Termins sind für die Parteien verbindlich. Der Kunde teilt Zugangsschwierigkeiten oder Verhinderungen so früh wie möglich mit.
Erscheint der Kunde nicht zum bestätigten Termin, ohne dass zuvor eine Stornierung oder Verschiebung akzeptiert wurde, bleibt der Preis der Sitzung geschuldet und wird nicht erstattet, vorbehaltlich höherer Gewalt, der wirksamen Ausübung des Widerrufsrechts und der sonstigen zwingenden Rechte des Kunden. Die Dienstleisterin kann aus Kulanz eine Verschiebung akzeptieren.
Kann eine Sitzung aus einem von der Dienstleisterin zu vertretenden Grund nicht stattfinden, vereinbaren die Parteien eine Verschiebung ohne Aufpreis. Kommt keine Einigung zustande, wird der Preis der nicht erbrachten Leistung erstattet, unbeschadet der sonstigen Rechte des Kunden.
Die Nutzung einer anderen Videokonferenzplattform wird dem Kunden mitgeteilt. Beeinträchtigt dieser Wechsel die vereinbarten Merkmale oder die Zugangsbedingungen, kann er nicht im Widerspruch zum angenommenen Angebot auferlegt werden. Die Parteien suchen dann eine geeignete Lösung.
ARTIKEL 7 – Technische Maßnahmen
Der Kunde verwendet ein Gerät und eine Internetverbindung, die den ihm mitgeteilten Voraussetzungen entsprechen. Er prüft vor der Sitzung, ob er den Videokonferenzlink nutzen kann.
Technische Schwierigkeiten sind der anderen Partei unverzüglich mitzuteilen. Die Parteien suchen eine Lösung, die die Durchführung oder Verschiebung der Sitzung ermöglicht. Eine Störung führt nicht allein zum Haftungsausschluss der Dienstleisterin oder zur Einstufung als höhere Gewalt. Die Umstände und Artikel 16 werden berücksichtigt.
ARTIKEL 8 – Haftung der Dienstleisterin – Gewährleistung
Die Dienstleisterin verpflichtet sich, die Beratungen und Begleitungen gemäß dem angenommenen Angebot und mit der von einer Fachperson zu erwartenden Sorgfalt durchzuführen.
Bei Nichterfüllung oder mangelhafter Erfüllung stehen dem Kunden die anwendbaren gesetzlichen Rechtsbehelfe zu, insbesondere Erfüllung der Leistung, Preisminderung, Auflösung des Vertrags und, wenn die Voraussetzungen vorliegen, Ersatz des erlittenen Schadens.
Diese Fassung betrifft persönlich erbrachte Beratungs- und Begleitungsleistungen aus der Ferne, ohne Bereitstellung digitaler Inhalte oder Dienste im Sinne der Artikel L224-25-1 ff. des französischen Verbrauchergesetzbuchs. Die Nutzung von Zoom als Kommunikationsmittel ändert für sich genommen nichts an dieser Einordnung. Es wird keine zusätzliche kommerzielle Garantie gewährt.
ARTIKEL 9 – Kundenservice
Bei Fragen, Schwierigkeiten oder Beschwerden kann der Kunde die Dienstleisterin per E-Mail an info@bloomingvoices.net oder per Post an 112 boulevard du Mont Boron, 06300 Nizza, Frankreich, kontaktieren.
Die Dienstleisterin sucht gemeinsam mit dem Kunden eine einvernehmliche Lösung. Bei ungelösten Streitigkeiten sind die Modalitäten der Mediation in Artikel 21 geregelt.
ARTIKEL 10 – Personenbezogene Daten
Die Dienstleisterin verarbeitet die Daten, die für Kontaktanfragen, den Abschluss und die Erfüllung des Vertrags, die Rechnungsstellung und die Nachverfolgung der Zahlungen erforderlich sind.
Zwecke, Rechtsgrundlagen, Empfänger, Speicherdauer und Rechte sind in der Datenschutzerklärung beschrieben, die auf der Website abrufbar ist und auf Anfrage übermittelt wird. Sie dient der Information. Ihre pauschale Annahme ist nicht als Einwilligung in die für den Vertrag erforderlichen Verarbeitungen erforderlich.
Die Anmeldung zum Newsletter ist freiwillig und erfordert eine gesonderte, per Double-Opt-in bestätigte Einwilligung. Sie ist keine Voraussetzung für den Kauf. Der Kunde kann sich jederzeit abmelden.
Informationen zu Cookies und den diesbezüglichen Wahlmöglichkeiten finden sich in einer gesonderten Cookie-Richtlinie. Diese Wahlmöglichkeiten werden nicht mit der Anmeldung zum Newsletter vermischt.
ARTIKEL 11 – Geistiges Eigentum
Texte, Illustrationen, Logos und sonstige geschützte Elemente der Website bleiben Eigentum der Dienstleisterin bzw. der jeweiligen Rechteinhaber. Die Bestellung einer Leistung bewirkt keine Übertragung von Rechten an diesen Elementen.
Jede Vervielfältigung, Darstellung oder Verwertung über die gesetzlich erlaubten Nutzungen hinaus bedarf der vorherigen Genehmigung des Rechteinhabers.
ARTIKEL 12 – Unvorhersehbarkeit (Imprévision)
Bei einer Änderung der Umstände, die bei Vertragsschluss nicht vorhersehbar war, kann gemäß Artikel 1195 des französischen Zivilgesetzbuchs (Code civil) die Partei, die nicht eingewilligt hat, das Risiko einer übermäßig belastenden Erfüllung zu tragen, von ihrem Vertragspartner eine Neuverhandlung des Vertrags verlangen.
ARTIKEL 13 – Erzwingung der Erfüllung in Natur
Bei Nichterfüllung kann die Gläubigerpartei nach förmlicher Aufforderung (mise en demeure) die Erfüllung in Natur gemäß Artikel 1221 des französischen Zivilgesetzbuchs verlangen, es sei denn, diese ist unmöglich oder es besteht ein offensichtliches Missverhältnis zwischen den Kosten für den gutgläubigen Schuldner und dem Interesse des Gläubigers.
Die übrigen gesetzlichen Rechtsbehelfe bleiben bestehen, insbesondere die Möglichkeit, die Verpflichtung unter den Voraussetzungen von Artikel 1222 des französischen Zivilgesetzbuchs durch Dritte ausführen zu lassen, sowie die Auflösung des Vertrags und der Schadensersatz, wenn deren Voraussetzungen vorliegen.
ARTIKEL 14 – Anteilige Preisminderung bei mangelhafter Erfüllung
Bei mangelhafter Erfüllung kann der Gläubiger nach förmlicher Aufforderung und sofern er die Leistung noch nicht ganz oder teilweise bezahlt hat, schnellstmöglich seine Entscheidung mitteilen, die mangelhafte Erfüllung anzunehmen und den Preis gemäß Artikel 1223 des französischen Zivilgesetzbuchs anteilig zu mindern.
Die Annahme dieser Minderung durch den Schuldner muss schriftlich erfolgen. Wurde der Preis bereits gezahlt, kann der Gläubiger mangels Einigung der Parteien bei Gericht eine Preisminderung beantragen.
ARTIKEL 15 – Einrede des nicht erfüllten Vertrags
Es wird darauf hingewiesen, dass gemäß Artikel 1219 des französischen Zivilgesetzbuchs jede Partei die Erfüllung ihrer Verpflichtung, auch wenn diese fällig ist, verweigern kann, wenn die andere Partei ihre Verpflichtung nicht erfüllt und diese Nichterfüllung hinreichend schwerwiegend ist, das heißt geeignet ist, die Fortführung des Vertrags in Frage zu stellen oder sein wirtschaftliches Gleichgewicht grundlegend zu erschüttern. Die Aussetzung der Erfüllung wird sofort wirksam, sobald die säumige Partei die ihr von der geschädigten Partei zu diesem Zweck übermittelte Mitteilung über die Pflichtverletzung erhält, in der die Absicht erklärt wird, die Einrede des nicht erfüllten Vertrags so lange geltend zu machen, bis die säumige Partei die festgestellte Pflichtverletzung behoben hat. Die Mitteilung erfolgt per Einschreiben mit Rückschein oder auf einem anderen dauerhaften schriftlichen Datenträger, der den Nachweis des Versands ermöglicht.
Diese Einrede kann gemäß Artikel 1220 des französischen Zivilgesetzbuchs auch vorbeugend erhoben werden, wenn offensichtlich ist, dass eine der Parteien ihre Verpflichtungen bei Fälligkeit nicht erfüllen wird, und die Folgen dieser Nichterfüllung für die geschädigte Partei hinreichend schwerwiegend sind.
Diese Möglichkeit wird auf Gefahr der Partei ausgeübt, die sie ergreift.
Die Aussetzung der Erfüllung wird sofort wirksam, sobald die mutmaßlich säumige Partei die Mitteilung über die Absicht erhält, die vorbeugende Einrede des nicht erfüllten Vertrags geltend zu machen, und dauert an, bis die mutmaßlich säumige Partei die Verpflichtung erfüllt, deren künftige Verletzung offensichtlich ist. Die Mitteilung erfolgt per Einschreiben mit Rückschein oder auf einem anderen dauerhaften schriftlichen Datenträger, der den Nachweis des Versands ermöglicht.
ARTIKEL 16 – Höhere Gewalt
Höhere Gewalt wird nach den Voraussetzungen von Artikel 1218 des französischen Zivilgesetzbuchs beurteilt: Das Ereignis muss sich der Kontrolle des Schuldners entziehen, darf bei Vertragsschluss nicht vernünftigerweise vorhersehbar gewesen sein und muss Auswirkungen haben, die durch geeignete Maßnahmen nicht vermieden werden können und die Erfüllung der Verpflichtung verhindern.
Ein Netz- oder Plattformausfall, ein Cyberangriff, eine Krankheit oder eine behördliche Entscheidung stellt daher nicht automatisch einen Fall höherer Gewalt dar. Die verhinderte Partei informiert die andere Partei unverzüglich, erläutert die Folgen für die Leistung und weist die Verhinderung nach.
Ist die Verhinderung vorübergehend, wird die Verpflichtung ausgesetzt, es sei denn, die Verzögerung rechtfertigt die Auflösung des Vertrags. Die Parteien bemühen sich nach Möglichkeit um eine Verschiebung der Sitzungen.
Ist die Verhinderung endgültig, wird der Vertrag kraft Gesetzes aufgelöst. Dauert eine vorübergehende Verhinderung länger als dreißig (30) Tage, kann jede Partei die Auflösung auf einem dauerhaften Datenträger erklären, unbeschadet einer früheren Auflösung, die durch die Verzögerung gerechtfertigt ist. Die Beträge für nicht erbrachte Leistungen werden nach den geltenden Regeln erstattet.
ARTIKEL 17 – Auflösung des Vertrags
17-1. Auflösung wegen Nichterfüllung
Jede Partei kann die Auflösung des Vertrags wegen hinreichend schwerwiegender Nichterfüllung unter den gesetzlichen Voraussetzungen verlangen, insbesondere nach den Artikeln 1224 bis 1227 des französischen Zivilgesetzbuchs. Die Erklärung einer einseitigen Auflösung erfolgt auf Gefahr des Gläubigers. Außer in dringenden Fällen geht ihr eine förmliche Aufforderung voraus, die eine angemessene Frist setzt und darauf hinweist, dass der Vertrag bei ausbleibender Erfüllung aufgelöst werden kann. Die Erklärung nennt die Gründe für die Auflösung.
17-2. Auflösung wegen höherer Gewalt
Voraussetzungen und Wirkungen der Auflösung wegen höherer Gewalt richten sich nach Artikel 16.
17-3. Auflösungsklausel
Unbeschadet der zwingenden Rechte des Kunden können folgende Pflichtverletzungen zur Auflösung des Vertrags führen: Nichtzahlung des Preises zu den vereinbarten Fälligkeiten; Fehlen der für die Leistung unerlässlichen Informationen nach Aufforderung durch die Dienstleisterin; missbräuchliche Nutzung der Leistungen oder unbefugte Weitergabe der Sitzungslinks an Dritte; Nichterbringung der vereinbarten Leistungen durch die Dienstleisterin.
Die geschädigte Partei kann sich fünfzehn (15) Tage nach Erhalt einer erfolglos gebliebenen förmlichen Aufforderung auf diese Klausel berufen. Die Aufforderung muss auf einem dauerhaften Datenträger erfolgen, die Pflichtverletzung benennen und ausdrücklich auf diese Auflösungsklausel verweisen.
17-4. Wirkungen der Auflösung
Die Rückgewähr richtet sich nach Artikel 1229 des französischen Zivilgesetzbuchs. Leistungen, die ihren Nutzen fortlaufend mit ihrer Erbringung entfaltet haben, sind für den Zeitraum vor der letzten Leistung, für die keine Gegenleistung erbracht wurde, nicht zurückzugewähren. Der Preis nicht erbrachter Leistungen wird gegebenenfalls erstattet. Jede Partei kann unter den gesetzlichen Voraussetzungen Ersatz eines Schadens verlangen.
ARTIKEL 18 – Modalitäten der Vertragsbeendigung
Die Leistungen werden für die einzelne Sitzung oder für die im angenommenen Angebot vorgesehene Dauer vereinbart. Eine befristete Begleitung verlängert sich in dieser Startfassung nicht stillschweigend.
Die Möglichkeit, eine Kündigung auf elektronischem Weg zu erklären, begründet kein Recht, den Vertrag ohne Grund zu beenden: Die gesetzlichen und vertraglichen Bedingungen für Widerruf, Stornierung oder Auflösung bleiben anwendbar.
Liegen die gesetzlichen Voraussetzungen vor, steht dem Kunden die kostenlose elektronische Kündigungsfunktion gemäß Artikel L215-1-1 des französischen Verbrauchergesetzbuchs zur Verfügung. Die Dienstleisterin bestätigt den Eingang und informiert den Kunden auf einem dauerhaften Datenträger über das Datum des Vertragsendes und dessen Wirkungen.
Anfragen zur Beendigung des Vertrags können auch an info@bloomingvoices.net gerichtet werden.
ARTIKEL 19 – Widerrufsrecht des Kunden
Bei im Fernabsatz geschlossenen Dienstleistungsverträgen steht dem Kunden als Verbraucher ab Vertragsschluss eine Frist von vierzehn (14) Tagen zu, um sein Widerrufsrecht ohne Angabe von Gründen und ohne Vertragsstrafe auszuüben.
Vor Ablauf der Frist informiert er die Dienstleisterin mittels einer eindeutigen Erklärung an info@bloomingvoices.net oder an Linda Sarmiento Martinez, 112 boulevard du Mont Boron, 06300 Nizza, Frankreich. Die Verwendung des Formulars ist nicht vorgeschrieben.
Wünscht der Kunde einen Beginn vor Ablauf der Frist, holt die Dienstleisterin sein ausdrückliches Verlangen nach vorzeitigem Beginn sowie seine Bestätigung ein, dass er sein Widerrufsrecht verliert, sobald der Vertrag vollständig erfüllt ist. Diese Erklärungen sind von der bloßen Annahme der Allgemeinen Geschäftsbedingungen getrennt und werden aufbewahrt. Eine Bestätigung wird per E-Mail übermittelt.
Der Beginn einer Sitzung lässt das Widerrufsrecht nicht allein entfallen. Widerruft der Kunde nach dem ausdrücklich verlangten Beginn, aber vor der vollständigen Erfüllung, schuldet er lediglich einen Betrag für die bis zu seiner Entscheidung tatsächlich erbrachten Leistungen, im Verhältnis zum vereinbarten Gesamtpreis. Ist dieser Preis überhöht, wird der Betrag auf Grundlage des Marktwerts der erbrachten Leistungen berechnet.
Für begonnene Leistungen ist kein Betrag geschuldet, wenn das ausdrückliche Verlangen nicht eingeholt oder die gesetzliche Information über die anteilige Zahlung nicht erteilt wurde.
Das Widerrufsrecht kann nicht mehr ausgeübt werden, wenn die Leistungen vor Ablauf der Frist mit vorheriger ausdrücklicher Zustimmung des Kunden und seiner Bestätigung, dass er dieses Recht bei vollständiger Erfüllung verliert, vollständig erbracht wurden. Bei einem Paket oder einer Begleitung wird die vollständige Erfüllung im Hinblick auf sämtliche Leistungen des Vertrags beurteilt.
Bei einem wirksamen Widerruf erstattet die Dienstleisterin die geschuldeten Beträge innerhalb von vierzehn (14) Tagen ab Mitteilung der Entscheidung, abzüglich des gesetzlich geschuldeten anteiligen Betrags. Sie verwendet dasselbe Zahlungsmittel, sofern nicht ausdrücklich ein anderes, kostenfreies Zahlungsmittel vereinbart wird.
ARTIKEL 20 – Anwendbares Recht
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen und die daraus resultierenden Geschäfte unterliegen französischem Recht.
Sofern die anwendbaren Kollisionsnormen dies vorsehen, entzieht diese Rechtswahl dem Verbraucher nicht den Schutz der zwingenden Bestimmungen des Rechts des Staates seines gewöhnlichen Aufenthalts.
Diese Bedingungen sind in französischer Sprache abgefasst. Im Falle einer Übersetzung ist die französische Fassung maßgeblich, vorbehaltlich der für Verbraucher geltenden zwingenden Vorschriften.
ARTIKEL 21 – Streitigkeiten
Im Falle einer Beschwerde kann sich der Kunde an den Kundenservice der Dienstleisterin wenden, der sich um eine einvernehmliche Beilegung der Streitigkeit bemüht.
Scheitert dieser Versuch, kann der Kunde eine vertragliche Mediation in Anspruch nehmen, insbesondere bei der Kommission für Verbrauchermediation (Commission de la médiation de la consommation) oder bei bestehenden branchenspezifischen Mediationsstellen, oder bei Streitigkeiten jedes andere alternative Streitbeilegungsverfahren nutzen.
Kontaktdaten und Modalitäten zur Anrufung des Mediators:
Centre de la Médiation et de la Consommation de Conciliateurs de Justice (CM2C)
49 rue de Ponthieu, 75008 Paris
01 89 47 00 14
www.cm2c.net
Wird die Streitigkeit vor Gericht gebracht, behält der Verbraucher die Wahl des Gerichtsstands gemäß Artikel R. 631-3 des französischen Verbrauchergesetzbuchs, insbesondere das Gericht des Ortes, an dem er bei Vertragsschluss oder beim Eintritt des schädigenden Ereignisses wohnte, sowie die Rechte aus den zwingenden Vorschriften für internationale Streitigkeiten.
ARTIKEL 22 – Vorvertragliche Informationen – Annahme durch den Kunden
Vor Vertragsschluss erhält der Kunde in lesbarer und verständlicher Form Informationen über die wesentlichen Merkmale der Leistungen, den Gesamtpreis, die Zahlungsmodalitäten, das Datum oder die Frist der Ausführung, die Dauer und die Bedingungen der Vertragsbeendigung, die Identität und Kontaktdaten der Dienstleisterin, das Beschwerde- und Mediationsverfahren sowie das Widerrufsrecht und dessen Bedingungen.
Die Annahme des Angebots und dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen erfolgt gemäß Artikel 3. Sie gilt weder als Anmeldung zum Newsletter noch als Einwilligung in Cookies.
Die Dienstleisterin bewahrt die angenommene Fassung und den Nachweis der Zustimmung des Kunden auf und übermittelt ihm anschließend die Bestätigung auf einem dauerhaften Datenträger.

